Informationen zur Taufvorbereitung
Liebe Eltern,
Sie möchten Ihr Kind taufen lassen und haben dabei sicherlich unterschiedliche Beweggründe.
Damit verbunden sind ausgesprochene und unausgesprochene Wünsche und Hoffnungen für den weiteren Lebensweg Ihres Kindes.Bei der Taufvorbereitung haben Sie die Möglichkeit, im Gespräch mit anderen Eltern, den jeweiligen Taufbegleiter/innen und dem jeweiligen Seelsorger zu klären, was Ihnen die Taufe Ihres Kindes bedeutet.
Ihre Situation mit dem Kind, Ihre Freude, Wünsche, Sorgen und Ängste können in Verbindung gebracht werden mit dem, was wir in der Taufe feiern. So wird deutlich, was Ihrem Kind und Ihnen in Zeichen von Gott geschenkt wird.
In diesem Rahmen wird auch die Bedeutung der Symbole einer Tauffeier im Vorfeld erklärt werden. Ebenso wird die Möglichkeit der Mitgestaltung der Tauffeier durch Sie gegeben sein.
Alle diese kurzen Informationen wollen Ihnen verdeutlichen, dass die Taufe Ihres Kindes eine wichtige Lebensentscheidung darstellt. Sie betrifft im Besonderen Ihren Glauben an den Gott Jesu Christi.
Für uns ist die Taufe nicht ein frommer Brauch, der einfach dazugehört. Ihre Taufentscheidung beinhaltet den Entschluss, Ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen.
Daher verstehen wir die Taufvorbereitung als eine Einladung und Chance für Sie, Gottes Spuren in Ihrem Leben und in dem Leben Ihres Kindes neu oder vertieft nachzuspüren.Wir hoffen und wünschen Ihnen, dass Sie durch die Taufvorbereitung auch eine Brücke zur christlichen Gemeinde schlagen können.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen, diesen Weg der Taufvorbereitung gehen zu können.
Es grüßen Sie herzlich
die Seelsorger und das Taufvorbereitungsteam
- Die Bereitschaft der Eltern und der Paten zu einer Erziehung des Kindes im christlichen Glauben erachten wir als Grundvoraussetzung. Impulse dazu werden wir Ihnen bei den Taufelternabenden geben bzw. mit Ihnen erarbeiten.
- Ein Taufpate/eine Taufpatin muss katholisch, gefirmt und mindestens 16 Jahre alt sein. Da es Aufgabe des Paten/der Patin ist, mit dem Leben aus dem Glauben vertraut zu machen, ist es sinnvoll, Menschen als Paten zu gewinnen, die der Kirche und dem christlichen Glauben verbunden sind. Zusammen mit dem Paten oder der Patin können nicht-katholische Christen Taufzeuge oder Taufzeugin sein.
- Sie melden sich in dem Pfarrbüro an, das zu der Kirche gehört, in der die Tauffeier stattfindet. Dabei können schon erste Fragen geklärt werden.
Bitte bringen Sie für die Anmeldung eine Geburtsbescheinigung Ihres Kindes
mit. - Danach sind zwei Gesprächsabende geplant:
- Der erste Abend wird thematisch gestaltet.
- Der zweite Abend beinhaltet die Deutung der Taufsymbole und die Vorbereitung der Tauffeier. Der taufende Seelsorger nimmt an diesem Abend teil.
- Bei Bedarf ist ein zusätzliches Gespräch mit dem taufenden Seelsorger möglich.








